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1. Schweizer Mutternacht

Aktionstag gegen weltweite Müttersterblichkeit

Wenn Mütter sterben, wird es Nacht. Jährlich sterben weltweit mehr als Dreihundertfünfzigtausend 287'000 Mütter infolge von Komplikationen bei Schwangerschaft oder Geburt - fast ausschliesslich in Entwicklungsländern. Um diesen vermeidbaren Missstand in das Bewusstsein der Menschen zu bringen, fand in Luzern am 11. Mai 2013 unter der Projektleitung des RomeroHauses die erste Mutternacht statt. Am Samstag vor dem Muttertag rückte sie die Müttersterblichkeit in den Fokus des öffentlichen Interesses - und plädierte dafür, weltweit die Gesundheit der Mütter zu verbessern und die Armut zu verringern. Zeitgleich fand die «Mutternacht» auch in Deutschland und Österreich, Malta, Ungarn und in den Niederlanden statt.

"Mutternacht" - Artikel aus der Zeitschrift WENDEKREIS

Mutternacht Postkarte

Medienmitteilung1,  Medienmitteilung2,

Newsletter zur 1. Schweizer Mutternacht

Website zur Mutternacht: www.mutternacht.ch

 

 

Frauen, Gesundheit und das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung in der Entwicklungszusammenarbeit.

Die Gesundheitsversorgung für Mütter könnte unterschiedlicher nicht sein: Frauen im Norden sind mit modernster Reproduktionsmedizin konfrontiert, Frauen und Mädchen im Süden ist nicht einmal der Zugang zu Aufklärung oder Familienplanung möglich.

Im Rahmen eines Podiumsgesprächs haben sich am 12. Sept. 2012 namhafte Persönlichkeiten mit Fragen rund um diese Thematik auseinandergesetzt: Katrin Heeskens, Gesundheitswissenschaftlerin, bis Ende 2011 Gesundheitskoordinatorin der Diözese Isiolo, Kenia; Andreas Loebell, Focal Point Gesundheit der DEZA; Odilo Noti, katholischer Theologe; Helena Zweifel, Geschäftsführerin des Netzwerkes Medicus Mundi Schweiz. Röbi Koller, TV-Moderator und Buchautor, hat das Gespräch moderiert.

Ein Artikel im Anschluss ans Podiumsgespräch wurde auf kath.ch publiziert und ist hier lesbar.

 

Rückblick

Im Rahmen des Themenschwerpunkts "Starke Frauen - Fokus Müttergesundheit" fanden bis anhin folgende Veranstaltungen statt:

 

Fotoausstellung "Stille Heldinnen – Afrikas Grossmütter im Kampf gegen HIV/Aids"
Foto-Ausstellung von Christoph Gödan. Ausstellungseröffnung mit Stefan Hofmann, Vorstand Kwa Wazee Schweiz, und Maya Tissafi, Stellvertretende Direktorin der DEZA

 

Mythos Mutterschaft - Frauen, Gesundheit und das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung in der Entwicklungszusammenarbeit

Gespräch mit Katrin Heeskens, Gesundheitswissenschaftlerin, bis Ende 2011 Gesundheitskoordinatorin der Diözese Isiolo, Kenia; Andreas Loebell, Focal Point Gesundheit der DEZA; Odilo Noti, katholischer Theologe; Helena Zweifel, Geschäftsführerin des Netzwerkes Medicus Mundi Schweiz; Moderation: Röbi Koller, TV-Moderator und Buchautor

 

Gesundheit ist ein Menschenrecht: Frauen und Gesundheit in Sambia

Begegnung mit Miriam von Borcke, BMI-Koordinatorin in Sambia, Politologin, und Beatrice Bürge, BMI-Programmverantwortliche für Afrika, Gesundheitsfachfrau und ehemalige BMI-Einsatzleistende in Sambia

 

 

FilmTage Luzern: Menschenrechte

Im Rahmen der FilmTage Luzern: Menschenrechte werden auch Filme gezeigt, die sich mit der Gesundheit von Müttern/Eltern und ihrer Kinder beschäftigen:

 

14.00 Uhr: Wellbodi Biznes, Miki Redelinghuys und Kyle O'Donoghue, Südafrika, 2010, Englisch;d

Es ist nicht einfach, in Sierra Leone als Gynäkologe zu arbeiten. Aber Doktor Koroma, ein engagierter Arzt, nimmt die Herausforderung an. Die FilmemacherInnen zeigen eine Woche im Regierungsspital von Bo, wo Koroma als einziger Gynäkologe der Region arbeitet. Sie folgen ihm auf seinem Weg vom Notfall zur Ausbildung von Gesundheitsschwestern und zeigen nebenbei auf, wie er das gesamte Spital managt. Wellbodi Biznes ist ein Dokumentarfilm über ein mutiges Land im Wiederaufbau, das sich vor allem auch für die Gesundheit von Müttern und ihren Kindern einsetzt – im Kampf gegen eine unglaublich hohe Sterblichkeitsrate von Müttern und Säuglingen.

 

An Intersection, Karin Slater, Botswana 2011, OV;d

Ein HIV-positives Paar entscheidet sich, ein Kind zu bekommen. In ihrem ruhigen, ehrlichen und offenen Film dokumentiert Karin Slater die Risiken, die Zweifel und die praktischen Details, die mit diesem Wunsch verbunden sind. Das Paar aus Botswana durchlebt eine schwierige Zeit bis hin zur Elternschaft. Ein intimer und berührender Film mit durchaus fröhlichen Elementen; ein Film über den Kampf gegen Probleme und Vorurteile.

In Zusammenarbeit mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA


Anschliessend, um 15.30 Uhr: Kampf um gesunde Kinder und Mütter in Afrika. Gespräch mit Andreas Loebell, Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA | Moderation: Ruedi Küng, Afrika-Experte und Inhaber von InfoAfrica.ch

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